LOGO

22. Juli 2008 - Auf in die Wildnis

Mongolei
Ulan Bator
Mongolei
die erste Pause in der Wildnis
Mongolei
LKW mit Schafspelzen
Mongolei
Nachtlager am Fluß Thul
Mongolei
Fluß Thul
Mongolei
Versuche einen Fisch zu fangen

Reisetagebuch

Morgens gab‘s als erstes ein leckeres Frühstück mit Schwarzbrot, Multivitaminsaft, mongolischer Wildfruchtmarmelade und und und.
In der Nacht hatten sich vor der Jurte Hunde bekämpft. Tagsüber total süße und niedliche Hunde und nachts verwandelten sie sich in Bestien.
Jedenfalls hatten wir nach dem Frühstück unsere Sachen gepackt und die Fahrer haben diese im Auto verstaut. Schon etwas peinlich berührt mussten wir feststellen, dass wir ein Auto nur für unsere Klamotten, Schlafsäcke und Isomatten brauchten. Da war noch nichts Essbares dabei.
Danach ging‘s weiter nach UB zum Tanken und Einkaufen. Nebenbei hatten wir noch Tuffchien (unsere Guide(in)) abgeholt. Sie ist ungefähr so alt wie wir, war 3 Jahre in Deutschland und studiert Medizin. In den Semesterferien begleitet sie solche Touren.
Insgesamt sind wir also zu 11. 2 Fahrer, Tuffchien, Jens, Nicole, Marcel, Jana, Silvio, Torsten, Sebastian und Anett.
Nachdem alles besorgt und verstaut wurde, machten wir uns auf den Weg. Die Richtung ist Kara Korum. Ein Teil der Strecke war asphaltiert, aber nicht viel. Dann wandelte sich die Straße in eine totale Holperpiste. Wir fuhren deshalb neben der "Straße".
Sehr schnell kam man aber trotzdem nicht voran. Irgendwann gegen 17 Uhr 30 entschieden wir uns eine Schlafgelegenheit zu suchen. Die fanden wir dann am Fluss Thul.
Im Camp zündeten die Fahrer Dunghaufen an. Dies half gegen die tausenden Mücken. Zum Abendessen gab es Kartoffelsuppe. Nach dem Essen wurde zum ersten Mal das Zelt unter Anleitung aufgebaut. Es stand sogar recht schnell und sicher als es dann gewitterte, regnete und stürmte. Im Dunkeln gesellte sich dann eine Herde Pferde zu uns und ein Lagerfeuer wurde auch angezündet. Romantisch. Der Regen war dann auch vorbei und es gewitterte nur noch in der Ferne und wir hatten alle zusammen noch in den Sternhimmel geschaut. Irgendwann gegen 10 Uhr 30 wurde es dann frisch und wir sind in die Schlafsäcke gekrochen.
Die Pferde waren die ganze Nacht bei uns und schmatzten lautstark.