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22. August 2006 - Deildartunguhver, Hraunfossar, Barnafoss, Langjökull, Björnsfell, Sandkluftavatn.

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Deildartunguhver
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Deildartunguhver
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Deildartunguhver
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Deildartunguhver
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Hraunfossar
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Hraunfossar
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Barnafoss
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Langjökull
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Björnsfell
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Wegweiser
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Sandsturm am Sandkluftavatn

Reisetagebuch

START-KILOMETER: 9206

Der Tag startet mit Sonnenschein bei 12°C um ca. 08:20 Uhr.

Uns ist allerdings nicht so nach Sonnenschein...weil unser Nummernschild vorne fehlt. Es ist bestimmt gestern irgendwo badengegangen. Bestimmt bei dem Furt an dem uns das Wasser über die Motorhaube schappte.

Also geht es heute erstmal nach Borganes - zu National Car Rental.

Der freundliche Mann half uns sehr schnell und unkompliziert. Wir bekamen ein Fax und das können wir der Polizei zeigen, falls wir angehalten werden. Jetzt da das geklärt ist, sieht man auf der Strasse einige Autos mit fehlendem Nummernschild. Übrigens haben wir erstmal im Wörterbuch nachschlagen müssen was denn Nummernschild heißt. Wir haben es 'number plate' genannt. Der Mitarbeiter von National Car Rental hats auf jeden Fall verstanden. ;-)

Unsere Route: 35 - 350 - 360 - 36 - 1 - 50 - 518 - F550 - 52 - 36 - 35.

Eigentlich hatten wir heute eine Runde um die Halbinsel Snæfellsnes drehen, aber da es nun schon Mittag war, haben wir unsere Pläne abgeändert.
Als erstes fuhren wir nun nach Deildartunguhver - das sind #die wasserreichsten heißen Quellen der Welt mit dem Ausstoß von 180 Liter/Sek. an 97 Grad heißem Wasser. Pipelines führen unter anderem nach Borgarnes und Akranes.

Weiter gings zur Hraunfossar - dort stürzen über eine Strecke von ungefähren einem Kilometer unzählige kleine Bäche aus einer Felswand in den Fluss Hvitá. Gleich daneben befindet sich der Barnafoss 'Kinderwasserfall', welchen eine traurige Sage umrankt: Als die Bewohner des Hofes Hraunsás zur Weihnachtsmesse fuhren, ließen sie ihren beiden Kinder zurück. Als sie zurückkehrten, waren die Kinder verschwunden, aber ihre Spur führte zum Fluss. Sie sollen von einem natürlichen Steinbogen abgestürzt, in den Fluss Hvítá gefallen und ertrunken sein. Daraufhin ließ die Mutter den Steinbogen zerstören, damit sich eine ähnliche Tragödie nicht mehr ereignen kann.

Weiter gings Richtung Unterkunft - vorbei am Langjökull. Leider verpassten wir den Abzweig 551. Als wir am Sandkluftavatn vorbeikamen gabs - schon aus der weiteren Entfernung zu sehen - einen Sandsturm. Wir haben inständig gehofft, dass wir nicht mittendurch fahren müssen. Ein sandgestrahltes Auto können wir nun wirklich nicht gebrauchen. Zum Glück führte die Straße an der anderen Seite des Sees entlang.

Wir sind dann noch in Selfoss im Schweinchensupermarkt einkaufen und tanken gegangen. Tanken bei Kilometer 9.550 für 4.938 Kronen (ungefähr 38 Liter).

In Birkifell sind wir bei Kilometer 9594 um 17:18 Uhr angekommen.
Zu Essen gabs Kartoffelbrei und Chili con Carne.